Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Projekt der Berliner Landesstelle in Bassossa/Bansoa (Kamerun)

karte-bassossaDie Berliner Landesstelle für gewerbliche Berufsförderung in Entwicklungsländern hat seit Jahrzehnten die Aufgabe, Fachkräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern im Bereich der beruflichen Bildung zu schulen. Die Schwerpunkte der Tätigkeiten liegen zurzeit im Bereich des Wassermanagements und der Regenerativen Energien (Bio-, Solar- und Windenergie).

Gemeinsam mit der Negropolis-Stiftung, die unter der Federführung von Dr. Mouafo ein Bildungszentrum in Kamerun plant, haben Schüler der Peter-Lenné-Schule ein Energie- und Wassermanagementprojekt für die Gemeinde Bassossa/Bansoa in Westkamerun entwickelt.

Weiterlesen: Projekt Bassossa

   

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Licht für Bassossa

419px_cameroon-map

Können Sie sich vorstellen, was eine Stromsperre ist? Können Sie sich vorstellen, mit der Wassermenge einer Ananasbüchse zu duschen? Können Sie sich vorstellen, aus einem Loch am Straßenrand Ihr Trinkwasser zu schöpfen?

Mitarbeiter der Landesstelle machten sich auf den Weg nach Bassossa in Kamerun/Westafrika und konnten diese Erfahrungen selbst machen.

Der eigentliche Reisezweck hat eine lange Vorgeschichte. Kurz gefasst ging es darum, in einer dörflichen Krankenstation eine ständige Licht- und Stromversorgung aufzubauen, Möglichkeiten für eine hygienische Wasserversorgung zu erkunden und das Gelände für den Bau eines Berufsschulzentrums – das erste seiner Art in Kamerun – zu vermessen.

Die Lehrer der Peter-Lenné-Schule und der Knobelsdorff-Schule – Klaus Pellmann, Martin Rammensee und Harald Sterzenbach – wurden begleitet vom Filmemacher Michael Schäfer und von dem in Kamerun gebürtigen, inzwischen in Berlin lebenden Architekten Dr. Emmanuel Mouafo. Den spannenden Bericht von Martin Rammensee über die Reise in das West-Kameruner Grasland, zum Volk der Bamiléké, veröffentlichen wir nachfolgend.

Kartenquelle: Wikimedia Commons, Domenico-de-ga, GNU-FDL

Weiterlesen: Licht für Bassossa

   

BioEnergie-Labor für Regenerative Energieformen - BELARE

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

BELAREDie Lan­des­stel­le für ge­werb­li­che Be­rufs­för­de­rung in Ent­wick­lungs­län­dern an der Pe­ter-​Lenné-​Schu­le hat in Zu­sam­men­ar­beit mit der Kno­bels­dorff-​Schu­le und dem För­der­zen­trum für In­ter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de und Wis­sen­schaft­ler in­si­de e. V. auf dem Schul­ge­län­de in Ste­glitz-​Zeh­len­dorf ein Haus für Re­ge­ne­ra­ti­ve En­er­gie­for­men ent­wor­fen. Es ist als Lern­la­bor kon­zi­piert, in dem ins­be­son­de­re Bio­gas durch Ver­rot­tung von Bio­mas­se er­zeugt wer­den soll.

Was ist das Be­son­de­re an BELA­RE?

BELA­RE ist eine päd­ago­gi­sche En­er­gie­quel­le, ein päd­ago­gi­sches Ge­samt­kon­zept. BELA­RE ist ein Ge­bäu­de, in dem geis­ti­ge En­er­gie für Nach­hal­tig­keit frei­ge­setzt wird.

Mit BELA­RE soll ge­zeigt wer­den, wie dem Kli­ma­wan­del mit re­ge­ne­ra­ti­ver En­er­gie ent­ge­gen ge­wirkt wer­den kann. BELA­RE macht re­ge­ne­ra­ti­ve En­er­gie mit allen Sin­nen er­fahr­bar - nicht nur durch Ver­su­che und Ana­ly­sen im Labor, son­dern auch durch Bauen ein­fa­cher Ge­rä­te zur En­er­gie­ge­win­nung in un­se­ren Werk­stät­ten, durch Anbau ge­eig­ne­ter Pflan­zen auf un­se­rem Schul­ge­län­de und in un­se­ren Ge­wächs­häu­sern, durch Sam­meln von Bio­mas­se in un­se­ren Tier­ge­he­gen und auf un­se­ren Frei­flä­chen, durch Ver­wer­tung der Rest­stof­fe als Dün­ger für un­se­ren Schul­gar­ten. Kurz ge­sagt: Mit BELA­RE kön­nen wir Schü­ler/innen die Ent­ste­hung und Ver­wen­dung re­ge­ne­ra­ti­ver En­er­gi­en be-​greif­bar ma­chen.

 

Weiterlesen: BioEnergie-Labor für Regenerative Energieformen - BELARE

   

Dezentrales Wassermanagement für eine Schulmediathek in Kamerun

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

kamerun-schulmediathekSauberes Trinkwasser ist für viele Menschen unseres Planeten Mangelware.

1,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu dem wichtigsten Lebensmittel, über 2 Milliarden keinen Anschluss an eine Abwasserentsorgung. Krankheiten in den Entwicklungsländern sind zu achtzig Prozent auf verunreinigtes Wasser zurückzuführen.

In vielen Ländern Afrikas ist die Wasserversorgung, Wassernutzung und Reinhaltung ein wichtiger Schwerpunkt, um die Lebensverhältnisse der Bevölkerung zu verbessern. Besonders in ländlich geprägten Gebieten herrscht oftmals Wassermangel, die Wege zu den nächsten Wasserstellen können häufig erst nach stundenlangen Märschen erreicht werden. In den industrialisierten Staaten ist der Umgang mit Wasser ebenfalls ein wichtiges Thema.

Weiterlesen: Dezentrales Wassermanagement für eine Schulmediathek in Kamerun

   

Das Windrad der Landesstelle auf dem Gelände der Peter-Lenné-Schule

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

windrad02Die Lan­des­stel­le Ber­lin für ge­werb­li­che Be­rufs­för­de­rung in Ent­wick­lungs­län­dern führt seit Jahr­zehn­ten Kurse zur Aus- und Wei­ter­bil­dung für Fach- und Füh­rungs­kräfte aus Ent­wick­lungs­län­dern durch. Neu­er­dings wird ver­stärkt im Be­reich des Was­ser­ma­nage­ments und der re­ge­ne­ra­ti­ven En­er­gie­for­men aus- und wei­ter­ge­bil­det.

Im Kurs 2007/08 mit dem Schwer­punkt der Nut­zung der re­ge­ne­ra­ti­ven En­er­gie­for­men wie So­lar­ther­mie, Pho­to­vol­ta­ik, Wind­en­er­gie und Bio­gas wurde auf dem Ge­län­de der Pe­ter-​Lenné-Schu­le, wo der Sitz der Lan­des­stel­le ist, im Som­mer ein Wind­rad mit den Teil­neh­mern des Kur­ses er­rich­tet. Die Kurse über die Nut­zung re­ge­ne­ra­ti­ver En­er­gie­for­men fin­den an der Kno­bels­dorff-​Schu­le Ber­lin statt. Die Aus­zu­bil­den­den die­ser Schu­le haben bei dem Bau des Wind­ra­des maß­geb­lich mit­ge­wirkt.

 

Weiterlesen: Das Windrad der Landesstelle auf dem Gelände der Peter-Lenné-Schule